RoHS

 

RoHS Directive

 


Die RoHS-Richtlinie dient zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, die ab dem 1. Juli 2006 auf den Markt gebracht werden.


 

  • Ab dem 1. Juli 2006 dürfen Hersteller bestimmter elektrischer und elektronischer Geräte Produkte, die die sechs „verbotenen Stoffe” (siehe unten) enthalten, nicht mehr auf dem Markt bringen, außer wenn diese unter bestimmte Ausnahmeregelungen fallen.

     

  • Blei, Kadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl und polybromierter Diphenylether dürfen nur nerhalb der zulässigen Konzentrationshöchstwerte verwendet werden (siehe unten).

     

  • Die Richtlinie gilt für Elektro- und Elektronikgeräte, die in die in Anhang 1A der WEEE-Richtlinie aufgeführten Produktkategorien fallen und für eine Spannung von unter 1000V AC bzw. 1500V DC ausgelegt sind.  

     

Konzentrationshöchstwerte

 

Für Blei, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl und polybromierten Diphenylether liegt dieser Wert bei 0,1% des Gewichts bezogen auf den homogenen Werkstoff im Produkt.



 

 

Für Kadmium beträgt dies 0,01% des Gewichts.

 

Unter homogenem Material versteht man eine Einheit, die (durch Schneiden, Schleifen, Zerdrücken usw.) nicht mechanisch in einzelne Materialien zerlegt werden kann - wie beispielsweise Kunststoff, Keramik, Glas und Metalle.

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